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 <title>Medien Monitor Kommentare</title>
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 <description>Online-Magazin für den aktuellen Medienjournalismus</description>
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  <title>Medien Monitor</title>
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 <copyright>Copyright 2012, Institut für Journalistik, TU-Dortmund</copyright>
 <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 14:18:24 +0100</lastBuildDate>
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  <title>Kommentar von Gereon zu "Journalistisches Feingefühl vs. rechtliche Korrektheit"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Journalistisches-Feingefuehl-v.1829.0.html#comment359</link>
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  <content:encoded><![CDATA[In meinen Anfangsjahren als Lokaljournalist fand ich es sehr spannend, über Prozesse zu schreiben. Ich bin Diplompsychologe, Schwerpunkt war Kriminalität und abweichendes Verhalten. Ich hatte mir eine Straßprozessordnung besorgt und das Strafgesetzbuch. Ich hatte relativ schnell ein gutes Verhältnis zu Staatsanwälten und Anwälten, die meine Berichterstattung schätzten. Und ich habe viele Klagen über die ansonsten schlechte Gerichtsberichterstattung gehört.<br />
Dann habe ich damit aufgehört. Von morgens acht bis mittags fünf im Gericht sitzen, in einer Stunde eine sachlich richtige und trotzdem allgemein verständliche Zusammenfassung schreiben - dafür gabs dann 40 Euro, mit etwas Pech und weniger Platz auch weniger. Irgendwann war mir das zu blöd.]]></content:encoded>
  <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:46:38 +0100</pubDate>
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  <title>Kommentar von jansalterego zu "Journalistisches Feingefühl vs. rechtliche Korrektheit"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Journalistisches-Feingefuehl-v.1829.0.html#comment358</link>
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  <content:encoded><![CDATA[Ich als Jurist kann Herrn Heim hier nur zustimmen. Als Gerichtsreporter muss man sich vor Augen halten, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung mit Kriminalität nur über mediale Berichterstattung in Berührung kommt. Deswegen bilden Journalisten in diesem Bereich nicht die Realität ab, sondern schaffen sie, oft allein schon durch Auswahl.<br />
<br />
Dieser Umstand lässt sich auch sehr leicht überprüfen, wenn sein Umfeld mal nach Anzahl und Tendenz der Sexualstraftaten in Deutschland befragt. Allein aufgrund der ausgeprägten Berichterstattung in diesem Bereich wird man idR die Anwort "viele" und "steigend" erhalten. Wahr ist hingegen, dass die registierten Sexalstraftaten seit Gründung der BRD nicht nur selten sind sondern auch weniger werden.<br />
<br />
Die Verantwortung der Journalisten besteht deswegen nicht allein gegenüber den Verfahrensbeteiligten, sondern ist auch eine gesamtgesellschaftliche.]]></content:encoded>
  <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:15:45 +0100</pubDate>
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  <title>Kommentar von Siegfried Heim zu "Journalistisches Feingefühl vs. rechtliche Korrektheit"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Journalistisches-Feingefuehl-v.1829.0.html#comment357</link>
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  <content:encoded><![CDATA[Das wichtigste, was Journalisten als Gerichtsreporter tun sollten, ist es tatsächlich, die Grundlagen des deutschen (Straf-)Rechtswesen zu verteidigen gegen die sensationsgeilen Rachefeldzügler, die täglich in Doku-Soaps und Krimiserien den "Normalfall" des Umgangs bei Ermittlungen und im Gericht definieren. Dass es zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört, Unschuldsvermutung und Resozialisierbarkeit von Tätern zu sichern, ist harte Anti-Mainstream-Arbeit. Und noch etwas: Es gibt nicht nur Strafgerichte, sondern auch Arbeits- und Sozialgerichte - auch hier können journalistische Beobachter tolle Geschichten finden.<br />
P.S.: Das Foto hat mich als langjährigen Lokaljournalisten geärgert. Ja, wir haben nach dem Gerichtstermin den Vereinstermin gemacht - das hat aber nichts mit schlechter journalistischer Qualität zu tun. Es kommt immer darauf an, was Journalisten aus der Wirklichkeit machen.]]></content:encoded>
  <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:08:15 +0100</pubDate>
 </item>
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  <title>Kommentar von Christian Spöcker zu "Don`t believe the hype, Ansgar Heveling!"</title>
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  <content:encoded><![CDATA[Da haben sich bei mir leider ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen und es fehlt ein "und": "...die Leute ihn beleidigen UND schreiben würden" ;-)<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Christian]]></content:encoded>
  <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:34:22 +0100</pubDate>
 </item>
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  <title>Kommentar von Christian Spöcker zu "Don`t believe the hype, Ansgar Heveling!"</title>
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  <content:encoded><![CDATA[Hallo Martin,<br />
<br />
ich respektiere deine Meinung, ich teile sie aber nicht. Ein Politiker darf seine Meinung zu einem bestimmten Thema vertreten, egal, in welchen Kommissionen oder Ausschusses er gleichzeitig Mitglied ist. <br />
<br />
Um sich klar zu machen, was andernfalls passieren würde, stellen wir uns folgenden Fall vor: Ein Grünen-Politiker schreibt einen Artikel mit der Überschrift „Liebhaber spritfressender Autos: Jetzt habt Ihr nichts mehr zu lachen!“<br />
Was wäre jetzt davon zu halten, wenn eine Empörungswelle durchs Internet geht und die Leute ihn beleidigen schreiben würden: „Aber der ist doch gleichzeitig im Wirtschafts-Ausschuss des baden-württembergischen Landtags!! Der müsste doch wissen, wie komplex das Thema ist und wie sehr das Land mit seinen tausenden Automobilunternehmen von diesen Autos abhängig ist!“ Und dann stellen wir uns noch ein paar hämischere Kommentare vor, z.B. solche, die sich gerade Heveling anhören muss.   <br />
<br />
Wie Du sicher merkst, wäre das ziemlich unangemessen. Damit würde von Politikern außerdem  indirekt verlangt werden, dass sie zu Wendehälsen werden, die ihre Haltung zu bestimmten Themen davon abhängig machen, auf welchem Posten sie gerade sitzen. Genauso blöd ist es jetzt, wenn von Heveling verlangt wird, eine andere Meinung zu vertreten, als er es sonst tut, nur weil er eben in einem bestimmten Ausschuss sitzt. <br />
<br />
Und was das Pathos betrifft: Wenn Du unter pathetisch verstehst, dass ich im Umgang mit Andersdenkenden einen gewissen Anstand voraussetze, Ausdrücke wie „missbrauchtes Schwein“ für unangemessen halte und im Netz jeder seinen Teil zur Meinungsvielfalt beitragen darf (wie Du übrigens hier), ja, dann bin ich gerne pathetisch. <br />
<br />
Viele Grüße<br />
Christian]]></content:encoded>
  <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:23:32 +0100</pubDate>
 </item>
 <item>
  <title>Kommentar von Martin Meuthen zu "Don`t believe the hype, Ansgar Heveling!"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Blogeintrag.22.0.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3057&amp;cHash=4dc471d2df15adf022992be5795ef18d#comment354</link>
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  <content:encoded><![CDATA[Sorry, Christian. So einfach ist die ganze Causa dann doch nicht. Auch wenn Ansgar Heveling nun schon der zweite Hinterbänkler ist, der sich innerhalb weniger Tage nach Joachim Günther und dessen unsäglicher Äußerung zur Rolle der Medien im Fall Wulff zu Wort gemeldet hat, so haftet dieser ganzen Geschichte doch eine gewisse Dreistigkeit an. <br />
<br />
Heveling ist Mitglied der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" und sollte wissen, wie komplex und noch nie dagewesen diese Thematik ist. Es geht nicht um die Frage Urheberrecht JA oder NEIN. Es geht um die Frage, WAS für ein Urheberrecht die digitale Mediennutzung zukünftig erfordert. Dem gemeinsamen Diskurs ist Heveling mit seiner lautsprecherhaften Polemik dabei in keiner Weise dienlich. Ganz davon abgesehen, dass er - wie Knüwer zu Recht anmerkt - sich offensichtlich vor den Klick-Karren des Handelsblatts hat spannen lassen. Was will man mit einer derartigen Überschrift erreichen, wenn nicht Reichweite? Ganz bestimmt keine Meinungsfreiheit. <br />
<br />
Dass Du jedoch aufgrund übertriebener Reaktionen auf einen seinerseits inhaltlich und stilistisch übertriebenen Text die Meinungsfreiheit in Gefahr siehst, ist (nicht zum ersten Mal) unangemessener Pathos und schlicht falsch. Genauso falsch wie Deine Behauptung, Bildblog - als Teil der von Dir so sehr ungelittenen "selbsternannten Elite im Netz" - habe Knüwer "hofiert" und sich dessen Meinung "durch Verlinkung zu eigen" gemacht. Hevelings Beitrag ist ebenfalls verlinkt. Und wenn Du schon zum Schluss den Guttenberg bemühen musst - der Mann berät seit kurzem die EU-Kommission zum Thema "Freiheit im Internet". Das ist Ironie.]]></content:encoded>
  <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 23:14:48 +0100</pubDate>
 </item>
 <item>
  <title>Kommentar von Till zu "Neue Leichtigkeit oder Niveauverlust?"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Neue-Leichtigkeit-oder-Niveauv.1825.0.html#comment353</link>
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  <content:encoded><![CDATA[@Lars, es tut mir Leid, aber Sie scheinen eigentlich nichts verstanden zu haben. Ihre Antwort entspricht Ihrem Intellekt, und wie sich auf diesen anhand Ihrer Akzeptanz der bisherigen Programmgestaltung schließen lässt, konnten Sie bereits oben dem Artikel entnehmen. ARTE war bisher der einzige Sender, der der Neoliberalisierung standgehalten hatte. Den Grund für die Programmänderung können wir getrost darauf reduzieren, dass hier zu viel an alternativer Lebens- und Denkweise vorgestellt wurde, und dass das einigen Herrschaften, die natürlich im Dunkeln bleiben, nicht passt.<br />
<br />
Es ist auch zu einfach, hier die Quoten zu bemühen. Das Abrutschen ins Banale wird unvermeidlich sein.]]></content:encoded>
  <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:47:07 +0100</pubDate>
 </item>
 <item>
  <title>Kommentar von Mentor54 zu "Neue Leichtigkeit oder Niveauverlust?"</title>
  <link>http://www.medien-monitor.com/Neue-Leichtigkeit-oder-Niveauv.1825.0.html#comment352</link>
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  <content:encoded><![CDATA[Schon klar, dass neoliberale Marktfetischisten keinen Sender finanzieren wollen, der z.B. solche Dokumentationen ausstrahlt:<br />
<a href="http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-6341726.html" target="_blank">videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-6341726.html</a>]]></content:encoded>
  <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:48:34 +0100</pubDate>
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