Medien Monitor - Online-Magazin für den aktuellen Medienjournalismus

Sie sind hier:
Redaktion

Der Medien Monitor ist eine Publikation des Dortmunder Instituts für Journalistik. Er ist seit dem Wintersemester 2006/2007 fest in das dortige Ausbildungsangebot integriert. Hier erfahren Sie mehr über die aktuellen Redaktionsmitglieder:

Tobias Eberwein

Tobias Eberwein, Jg. 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Als solcher leitet er die Projektredaktion Online- und Medienjournalismus (Medien Monitor) und die Redaktion des Journalistik Journals. Er hat von 1999-2006 in Dortmund Journalistik, Anglistik/Amerikanistik und Politikwissenschaften studiert und im Rahmen des Studiums ein Volontariat bei der Westfalenpost in Hagen absolviert. Weitere journalistische Erfahrungen sammelte er unter anderem als Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur, der taz, des Weser-Kuriers, der Oberhessischen Presse und Hit Radio FFH. 2005 bis 2008 war er Redakteur des Rezensionsteils der Fachzeitschrift Publizistik, seit 2009 redigiert er die Online-Rezensionszeitschrift r:k:m — Rezensionen:Kommunikation:Medien. Er promoviert zum Thema "Traditionen des literarischen Journalismus in Deutschland und den USA". (Kürzel: tse) Mehr

Anne-Kathrin Gerstlauer

Geboren im prominenten Jahrgang 1989. Mit uns kam die Wende, sagen manche. Wann meine ganz persönliche Wende kam, weiß ich gar nicht so genau. Mit sieben wollte ich noch Polizistin werden, oder wahlweise auch Schriftstellerin oder Feuerwehrfrau. Je nachdem was die vorangegangenen Schreiber in den Freundesbüchern in der Kategorie "Berufswunsch" eingetragen hatten. Irgendwann dachte ich mir dann, Kommentator von Nationalmannschaftsspielen wäre doch auch ein netter Job. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich nur irgendwas mit Sport machen, und da erschien mir Journalismus ganz geeignet. Mit 16 dann ein Praktikum im Sport beim Kölner Stadt-Anzeiger absolviert, anschließend freie Mitarbeit in verschiedenen Ressorts. Und die Erkenntnis: Journalismus kann sogar ohne Sport ganz cool sein. (Kürzel: ank)

Christina Hahn

Es gab damals dieses wunderbare Geräusch, wenn sich das Modem ins Internet einwählte…Im Jahre 1998 habe ich meinen Vater zu meinem persönlichen Held erklärt, als er in einem 300-Seelen-Dorf die wohl einzige Verbindung zur weiten Welt installierte. Und die deutsche Telekom rettete den Hausfrieden, als sie eine Internet-Flatrate einführte. Ja, ich bin vielleicht ein bisschen netzaffin. Weil ich nicht nach Berlin konnte, habe ich die re:publica als Live-Stream verfolgt. Und stehe dazu: Ich hab mich schon mal gegoogelt. Am Ranking muss ich noch arbeiten, aber immerhin habe ich es geschafft, eine Abwasser- und Kanalisationsfirma zu überholen. Auf dem Weg zum Top-Ranking schreibe ich bei Medien Monitor. Mal kritisch, mal kurios - aber immer online. (Kürzel: chh)

Sarah Hinderer

Eigentlich hat meine journalistische Karriere mit pubertären Peinlichkeiten begonnen. Denn wäre es mir als dreizehnjährige nicht so furchtbar unangenehm gewesen, im Lokalsport nur mit Nachnamen erwähnt, ohne Zusammenhang zitiert oder meiner Empfindung nach unvorteilhaft abgebildet zu sein, hätte ich vielleicht nie angeboten selbst die Berichte zu schreiben. Dabei bin ich in der Medienstadt Südhessens aufgewachsen, deren Lokalblättchen sich ohne große Töne und bestimmten Artikel einfach "Bürgerblatt" nennt und darüber informiert, dass elf Kinder Kommunion gefeiert haben und der Sperrmüll am kommenden Dienstag wieder abgeholt wird. Nach so viel post-nataler Peinlichkeit und viel zu vielen traumatischen Zeitungsschlagzeilen freue ich mich nach Ruhrgebiets-Volontariat und multimedialen Ausflügen in die Nachrichten-, Reise- und Boulevardwelt nun darauf, den Medien und ihren Machern im Ressort Köpfe und Karrieren auf die Finger zu schauen - ohne Sperrmüll und Erstkommunion. (Kürzel: shi)

Tobias Jochheim

"Ich mach' was mit Medien" können so viele von sich sagen. "Ich mach' was über Medien" - das klingt doch schon ganz anders. Das miese Image des Journalisten in der Welt wird dadurch zwar nicht im geringsten verbessert. Aber weil Medienjournalisten vom Rest der Journaille je nach Wahl für selbstreferentielle Schöngeister, Nestbeschmutzer oder doch zumindest für überflüssig gehalten werden, relativiert sich immerhin das harte Urteil der Allgemeinheit. Was wiederum dazu führt, dass das harte Urteil der Journalistenkollegen gar nicht mehr so arg schmerzt. Sie merken, worauf ich hinauswill: Ein perpetuum mobile positiver Energie. Was will man mehr? (Kürzel: tjo)

Stephan Kleiber

Schon mein Fahrradhändler hat früher immer gesagt: "Stephan, alles was du tust, hat Konsequenzen." Und er hatte Recht. Wenn man in der Küche ein Steak grillt, riecht es in der Küche nach gegrilltem Steak. Weswegen man seinen Grill vielleicht auch besser im Garten aufbauen sollte. Oder nehmen wir meine Zeit bei der Lokalpresse: Kaum hatte ich einen Artikel geschrieben, stand er am nächsten Morgen auch schon in der Zeitung. Sogar die Rechtschreibfehler waren alle noch da. Oder nehmen wir Werner Veigel: Der sprach die Nachrichten, und die Zuschauer wussten, was los war in der Welt. Natürlich konnte er nicht wissen, was er mit der Tagesschau darüber hinaus noch anrichten würde. Bis heute habe ich ihm nicht verraten, dass er mir das Lesen beigebracht hat. Schließlich waren es seine Schlagzeilen, die ich als kleiner Junge am Fernsehschirm zu entschlüsseln versuchte. Und heute, beim Medien Monitor? Ich klicke auf "Veröffentlichen", schon erscheint mein Artikel im Internet. Und im Gegensatz zur Zeitung dauert das nicht einmal bis zum nächsten Morgen. Davon muss ich bei Gelegenheit mal meinem Fahrradhändler erzählen. (Kürzel: skl)

Jonas Knoop

Geboren in Arnsberg, besser gesagt Neheim, aufgewachsen in Balve. Dort wohne ich immer noch, nachdem Dortmund es nur zwei Jahre geschafft hat, mich festzuhalten. Wie, Balve ist kein Begriff? Zu erwähnen ist da vielleicht die Balver Höhle, das Balver Schützenfest oder die Deutschen Meisterschaften im Springreiten, die in Balve-Wocklum stattfinden. Aber meist helfen auch diese Details nicht, deswegen sag ich den meisten Leuten die mich fragen, wo ich her komme, "hinter Iserlohn" oder "in der Nähe von Dortmund". So unbekannt wie mein Wohnort, so unbekannt ist auch die Zeitung, bei der ich meine journalistische Karriere begonnen habe. Nein, der "Süderländer Volksfreund" ist kein Überbleibsel aus dem Dritten Reich, sondern eine kleine nette Tageszeitung in Werdohl. Mittlerweile habe ich mich hoch gearbeitet zur Westfälischen Rundschau, bei der ich auch volontiert habe. Die meiste Zeit verbringe ich jedoch nun wieder in Dortmund an der TU, was schön ist, auch wenn es mir als eingefleischter Schalke-Fan nicht immer leicht fällt. (Kürzel: jok)

Nora Lessing

Mein Geburtsland, die DDR, gibt es nicht mehr. Dies zwang mich schon mit 4 Jahren zum Immigrantendasein - zunächst im Odenwald, dann im schönen Zwingenberg an der südhessischen Bergstraße. Angeregt von den naturwissenschaftlichen Wurzeln meiner Eltern inspizierte ich die australische und indische Flora und Fauna und ließ mich schließlich in Dortmund nieder, um mich mit der heimischen Gattung des Ruhrpottmenschen auseinanderzusetzen. Interessante Arten entdeckte ich zwischenzeitlich im Wissenschaftsressort der FAZ und beim Deutschen Ärzteblatt. Bei MeMo tauche ich in die Kuriositäten der hiesigen Medienlandschaft ein und finde das Haar in der Suppe - im Kritikressort. (Kürzel:less)

Fabian Schwane

Journalismus auf Umwegen: Nach dem Abitur im beschaulichen Münsterland ging es auf direktem Weg in die weite Welt des Geldes. Im Anschluss der Banklehre wurde als Privatkundenbetreuer der Grundstein für die schwerste Finanzkrise der Nachkriegszeit gelegt. Im WM-Jahr gelang, gerade noch rechtzeitig, der Absprung vom sinkenden Schiff. Statt Börsencrash und Rettungspakete standen Praktikum und freie Mitarbeit beim Handelsblatt in Düsseldorf sowie das Volontariat beim Focus Money in München auf dem Plan. Stoff zum Schreiben lieferten die Exzesse gieriger Banker und Manager zu Genüge. Da jedoch selbst Studenten nicht allein von Luft und Liebe leben können, arbeite ich neben meinem Journalistik-Studium in der Unternehmenskommunikation.

Sami Skalli

#1984 @Dortmund. Vater: Marokkaner, Mutter: … aus'm Sauerland. Ausbildung: Grafiker für Digital- und Printmedien. Ein Jahr im Job. Bulli-Tripp: Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Marokko, Portugal. Tageszeitung. Studium: Wissenschaftsjournalismus. Zweitfach: Biowissenschaften und Medizin. Familie: Freundin, Kind … iPhone. Freie Mitarbeit: Planet Schule. WDR. Ab September 2010: Volontariat bei nem Online-Medium. Interessen: Technik, Grafik, Fotografie, Typografie, Comics, Musik, Radeln. (Kürzel: ska)

Barbara Wege

Jahrgang 1985, journalistischer Heimathafen seit dem 13. Lebensjahr: die Fuldaer Zeitung. Volontariat in diesem Haus und anschließend als Nachrichten-Redakteurin mit Politik und Wirtschaft befasst. Weitere Stationen: handelsblatt.com, Welt kompakt, Zeit Online. Aktuell: Studium der Journalistik und Politikwissenschaft beendend. Mag Menschen, auch manch erfolgreichen. Daher bei Medien Monitor mit "Köpfen und Karrieren" beschäftigt. Und sonst: Netzfreundin, aber keine grenzenlose Netzeuphorikerin. (Kürzel: bw)

Cathérine Wenk

"Cathérine schreibt nach Diktat überwiegend fehlerfrei. Beim freien Schreiben verfasst sie ansprechend kleine Geschichten". So stand es damals in meinem ersten Grundschulzeugnis. Und meine Lehrerin hatte Recht: Schreiben war immer meine Sache. Nur, dass aus den Geschichten später mal Artikel würden, hat sie damals nicht geahnt. Und ich auch nicht. Denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, nach dem Abitur etwas mit Theater zu machen. Bis ich dann gemerkt habe, dass ich lieber im Publikum sitze und darüber schreibe. Auf diese Erkenntnis folgte ein Praktikum beim Fernsehen und der Beginn des Journalistik-Studiums in meiner Heimatstadt Dortmund. Neben freier Mitarbeit bei der Westfälischen Rundschau und ersten Radioerfahrungen beim Campussender eldoradio* freue ich mich jetzt auf meine Tätigkeit bei Medien Monitor. (Kürzel: cwe)

Jan-Philipp Wicke

Im Jahr 1988 geboren, war für mich schnell klar, dass ich Journalist werden will. Ich will aufdecken, erklären und schimpfen. Schimpfen über Politik, Kultur, Gesellschaft und über Journalisten. Journalisten?!?! Ja klar! Was gibt es denn Schöneres als über die eigenen Kollegen zu schimpfen? Während eines Vortrages wurde mir mal gesagt, dass Medienjournalisten die schwarzen Schafe in jedem Sender und Verlag sind. Kein Ressort wird stärker beäugt und kritisiert als der Medienjournalismus. Na dann, lassen wir es krachen... Beim MeMo habe ich mir das Ziel gesetzt, neue Entwicklungen in der Medienbranche zu analysieren und zu bewerten. In welche Richtung geht es? Ist das Internet Segen oder Fluch? Schließlich ist der MeMo auch ein Onlineprodukt. Ich will mit dem MeMo das Klischee, dass der Online-Journlismus Journalismus zweiter Klasse ist, aufräumen. (Kürzel: jpw)

Michael Prieler

Ein renommierter Medienexperte gab uns Studienanfängern einmal einen Tipp: "Aus einem Berufsfeld solltet ihr euch tunlichst fernhalten: Als Medienjournalist kriegst du wirklich nur Probleme!" Ups, da bedeutet meine Arbeit bei Medien Monitor also schon wieder einen Schritt in die falsche Richtung. Aber ich bin eben von Natur aus ein risikofreudiger Mensch. Ich besitze keinen Regenschirm, beim Treppensteigen lass ich schon mal eine Stufe aus und ich war tatsächlich so kühn, im deutschsprachigen Ausland, also in Bayern, geboren zu werden und aufzuwachsen, nur, um es zu Studienzwecken wieder zu verlassen. Jetzt gelte ich in der Heimat als Fahnenflüchtiger, werde steckbrieflich gesucht und habe nichts mehr zu verlieren. Da spricht auch nichts mehr dagegen, dass ich mich im Medienjournalismus betätige… (Kürzel: mpr)

"Wir waren die Ersten!": die Gründungsredaktion des Medien Monitors

Würdige Nachfolger: der Redaktionsjahrgang 2007/2008

Neubesetzung: die Projektredaktion 2009/2010



Pflichtlektüre

Eldoradio

DO1 TV

Journalistik Journal

Köpfe & Karrieren | Trends & Technik | Kritik & Kurioses | Spezial | News | Blog
 Suche | Newsfeeds | Redaktion | Impressum