Von Anton Kurenbach, 21. Oktober 2009
Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt 2010 - noch vor 20 Jahren wäre diese Aussage wohl auf große Skepsis gestoßen. Auch heute mag so mancher noch nicht an das Tourismusziel Ruhrgebiet glauben. Doch die Region hat die Juroren überzeugt: als Underdog. Mehr
Von Christine Veenstra, 16. Oktober 2009
Türkische Gemüseläden, marokkanische Restaurants, Stoffhändler und Kaffeehäuser - das ist das Straßenbild der Münsterstraße im Norden Dortmunds. Sie gehört zum Stadtgebiet rund um den Nordmarkt, in dem der Anteil der Migranten an der Bevölkerung besonders hoch ist. Alle großen Ruhrgebietsstädte haben solche Quartiere, die den Mythos vom Ruhrgebiet als "Schmelztiegel der Kulturen" geprägt haben. Die kulturelle Vielfalt dieser Stadtteile ist allerdings nicht überall so groß, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Vielerorts sind ethnische Kolonien entstanden, in denen Migrantengruppen stark verdichtet leben. Mehr
Von Natalie Helka, 16. Oktober 2009
Studien belegen: In Ruhrgebietsstädten bleiben Menschen mit Migrationshintergrund häufig unter sich. Viele leben in so genannten ehthnischen Kolonien und der Kontakt zu deutschen Mitbürgern ist oft gering. Da liegt die Vermutung nahe, dass Migranten sich auch sonst weniger innerhalb der Ruhrgebietsstädte bewegen - ihre "Bewegungsprofile" sind klein. Wir wollten wissen, ob das stimmt und haben uns mit verschiedenen Menschen in Herne und Dortmund unterhalten. Das Ergebnis zeigt, dass Migration und Segregation nicht immer gleich weniger Mobilität bedeuten. Die "Bewegungsprofile" sind so unterschiedlich wie die Menschen im Ruhrgebiet. Mehr
Von Anton Kurenbach, 10. Juli 2009
Bier hat in Dortmund eine lange Tradition: Noch vor der Kohle wird das Getränk in historischen Schriften erwähnt. Kein Wunder, dass auch eins von Dortmunds bekanntesten Wahrzeichen aus der Bierkultur stammt: Die Geschichte des U-Turms spiegelt acht Jahrzehnte Dortmunder Brauereigeschichte wider - vom ersten Hochhaus Dortmunds bis hin zum Kreativzentrum der Kulturhauptstadt. Mehr
Von Christine Veenstra, 10. Juli 2009
Eine alte Siedlung, ein Hydrierwerk und ein ehemaliges Bullenkloster bilden im Gelsenkirchener Stadtteil Horst ein eigentümliches Konglomerat. Hier trifft Marx auf Schalke und Stillstand auf Bewegung, hier wird gekämpft für den Erhalt des Status Quo und für Veränderung. Mehr