Junge Karriere wird eingestellt
Düsseldorf Die Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) stellt ihr Monatsmagazin Junge Karriere zum Jahresanfang ein. Karrierethemen sollen demnach künftig auf dem Online-Portal karriere.de gebündelt werden und in der Freitagausgabe des Handelsblatts erscheinen. Die Zukunft von 12 Mitarbeitern, die bisher für Junge Karriere zuständig waren, ist nach Verlagsangaben noch unklar.
Ihr Online-Portal karriere.de will die Verlagsgruppe deutlich ausbauen, strukturell überarbeiten und redaktionell stärken. Karrierethemen von handelsblatt.com, dem Online-Portal des Handelsblatts, und wiwo.de, dem Online-Portal der Zeitschrift WirtschaftsWoche, sollen intensiv auf karriere.de verlinkt werden.
"Wir konzentrieren uns künftig stärker auf online, weil die junge Zielgruppe über diesen Kanal besonders gut zu erreichen ist. Zudem verfügen wir mit dem Portal karriere.de, das sich bisher stark am Heft Junge Karriere orientierte, über eine starke Marke, die wir noch besser nutzen wollen", erklärte Janina Hantke, Objektleiterin von Junge Karriere auf Nachfrage des Medien-Monitor.
In der Freitagausgabe des Handelsblatts sollen künftig im Ressort "Karriere am Freitag" mindestens vier Seiten zu Themen wie Weiterbildung, MBA und Jobaussichten erscheinen. Zudem sind im Print etwa Speziale zum Schwerpunkt MBA, monothematische Beilagen zu Karrierefragen und das Sonderheft Karriere Abi geplant.
Die Verlagsgruppe Handelsblatt befindet sich derzeit in einer Phase der Umstrukturierung. Im November hatte das Handelsblatt auf das Tabloid-Format umgestellt und setzt seitdem auch inhaltlich neue Schwerpunkte. So ist in dem neuen, kleinformatigeren Blatt etwa mehr Platz für Kommentare.
Die Verlagsgruppe Handelsblatt ist als Teil der Dieter von Holtzbrinck Medien-GmbH auf Wirtschaftspublizistik spezialisiert. Neben dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche gibt sie unter anderem rund 20 Fachzeitschriften wie absatzwirtschaft und Creditreform heraus. (bw)
