BND-Akte über Journalisten
Berlin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat den Journalisten der Berliner Zeitung Andreas Förster weit ausführlicher ausgeforscht als bislang vermutet. In der heutigen Ausgabe stützt sich die Zeitung dabei auf die im BND-Archiv gespeicherten Informationen. Nach dpa-Berichten hatte Förster im vergangenen Jahr vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Offenlegung der über ihn gesammelten Daten des BND erreicht.
Die Akte umfasst laut der Berliner Zeitung den Zeitraum von 1998 bis 2005. Unter anderem beinhalte sie eine Liste der Gesprächspartner und Kollegen, mit denen Förster in Verbindung stand. Die meisten der 32 Einzelinformationen beziehen sich auf die Jahre 2002 bis 2005. In dieser Zeit soll der BND eine Verbindungsperson auf den Reporter angesetzt haben. (rs)
