Dossier
Medienliebling Facebook
Je mehr "Fans" und "Likes", desto besser: Fast jeder Sender und jede Zeitung hat inzwischen eine eigene Facebook-Seite. Auch für freie Journalisten bietet das soziale Netzwerk viele Vorteile. Was aber bedeutet es, wenn die Medien sich in einem Teil ihrer Arbeit dem Diktat eines kommerziellen und datenschutzrechtlich umstrittenen Konzerns unterwerfen?

Dortmund. Diskussionsplattform für die Leser, Recherche-Werkzeug für die Journalisten: Facebook ist aus dem Alltag vieler Redaktionen nicht mehr wegzudenken. Aktuelle Studien sowie Einschätzungen von Journalisten geben einen Einblick in die alltägliche und zukünftige Redaktions-Arbeit mit dem sozialen Netzwerk. In Medienliebling Facebook werfen wir einen Blick auf die Vor- und Nachteile.
Wer seine journalistischen Erzeugnisse an die Rezipienten bringen will, muss sie bekannt machen. Das geht besonders gut in sozialen Netzwerken. Die Profilagentin Kixka Nebraska erklärt im Interview wie Journalisten sich im Netz mit Hilfe von Facebook und Co. am besten positionieren.
"Facebook handelt rechtswidrig", sagen viele Datenschützer. Fraglich ist, welches Recht für Facebook eigentlich gilt. Diese umstrittene Frage versuchen wir in Welches Recht gilt für Facebook? Und wenn ja, wie viele? zu beantworten. In Ich weiß, was du letzten Sommer "geliked" hast, stellen wir einige von Facebooks umstrittenen Vorgehensweisen vor.
Eine Alternative zum zentral verwalteten Facebook-Netzwerk ist möglich und notwendig. Dieser Ansicht ist der "Freie Software"-Aktivist Torsten Grote. Im Interview erklärt er, wie ein demokratischeres Netzwerk aussehen könnte und warum er trotz seiner kritischen Haltung einen Facebook-Account hat.
Über Facebook gibt es viel zu lesen und zu diskutieren. "Medien Monitor"-Autorin Anna Behrend zieht in Rein oder raus? eine persönliche Bilanz ihrer mehrwöchigen Recherche.
