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Leben im Universum von Star Trek

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"Der Weltraum – unendliche Weiten..." Mit diesen Worten begann das Raumschiff Enterprise seine Reise über die Grenzen des bekannten Universums hinaus. Auch für die Zuschauer erweiterte Star Trek Grenzen, bediente Sehnsüchte – und das bis heute. Was bewegt Star-Trek-Anhänger? Wie weit tauchen sie in ihre Welt ein? Ich werde Fans befragen und begleiten. Zunächst folgt eine kleine Star-Trek-Einführung.

Figuren mit Symbolcharakter: Eine schwarze Frau und ein Russe dienen auf der Brücke.

Das Jahr 1966 – im wahren leben herrscht kalter Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion. Im Fernsehen aber dient auf der Brücke der Enterprise ein Russe. Auch die Schmach von Pearl Harbour ist bei Star Trek längst vergessen: Ein Japaner navigiert das Schiff. Eine schwarze Frau ist nicht nur Offizier. In einer Folge küsst sie sogar den weißen Captain. Soziale Ungerechtigkeit, Armut? Die gibt es ebenso wenig wie Geld. Der gefürchtete Krieg – auf der Erde ist er längst Geschichte. Eine Gesellschaftsordnung wie von einem anderen Stern, nicht nur für die Fernsehzuschauer der 60er Jahre.

Die Überschreitung von Grenzen setzt sich fort. Schiffsarzt "Pille" McCoy lässt einer Frau binnen Minuten eine neue Niere wachsen. Menschen werden in ihre Atome zerlegt und an anderem Ort wieder zusammengesetzt: Das "Beamen" ist erfunden. Nicht zuletzt schmelzen die gigantischen Entfernungen im Weltall durch den Warp-Antrieb der Raumschiffe so sehr zusammen, dass der Mensch endlich fremde Welten besuchen und außerirdische Völker kennen lernen kann. Wir sind nicht allein im Universum – im Star Trek Universum zumindest.

Warp-Antrieb und Klingonisch für alle

Es blieb nicht bei der ursprünglichen TV-Serie um Captain Kirk und seine Crew. Getragen vom Fan-Kult entstanden sechs Fernsehserien und zehn Kinofilme. Heute hat diese Welt ihre eigene Geschichtsschreibung. Handbücher erleichtern dem geneigten Bordingenieur den Umgang mit dem Warp-Antrieb. Wer will, kann auch die Sprache eines außerirdischen Volkes lernen – auf Klingonisch gibt es sogar schon eine Suchmaske bei Google.

Auch Mister Spocks spitze Ohren gibt es als Plastik-Zubehör.

Bedient von der Vermarktungsmaschine des Merchandising kann der Fan Uniformen, Ausrüstung – und nachgebildete Körperteile – aller denkbaren menschlichen und außerirdischen Raumfahrer erwerben, um sich im Rollenspiel und bei Fan-Treffen ganz seiner Rolle anzupassen. Im kleinen Rahmen finden sich die Trekkies – so nennen sich Angehörige der Fangemeinschaft – zu Trek-Dinners zusammen. Aufwändig und bunt geht es auf den Conventions zu – große Star-Trek-Messen, bei denen neben Autogrammstunden mit den Serien-Helden und etwas Kaufrausch auch das Sehen und Gesehen-Werden eine Rolle spielt.

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Veröffentlicht: 30.09.2007
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