Globale journalistische Verunsicherung
In Krisengebieten der Welt leidet nicht nur die Menschlichkeit. Gerade Journalisten stehen als Informationsvermittler oft zwischen den Fronten, haben Probleme mit unklaren Gesetzeslagen und Machtmissbrauch. Medien-Monitor berichtet in einem Spezial über die aktuelle Lage von Journalisten in Afrika, dem Mittleren Osten sowie in Afghanistan und Irak.
Das "Global Media Forum" der Deutschen Welle in Bonn (vom 2. bis 4. Juni 2008) brachte Journalisten und Medienschaffende aus der ganzen Welt zusammen. Sie diskutierten über die Rolle der Medien in der Friedensstiftung und Konfliktprävention.
In einem Punkt waren sich dabei alle Teilnehmer einig: Journalisten sollen berichten und nicht selbst eingreifen. Wie sie das tun, warum die Teilnahmslosigkeit oft so schwierig ist und welche Erfolge und Rückschläge bei ihrer Arbeit zu verkraften sind, lesen Sie in unserem Medien Monitor Spezial.
Von Raphaela Spranz, 05. Juli 2008
Der Krieg ist ein Ausnahmezustand – auch für Journalisten. Zensur und Propaganda bestimmen häufig die Berichterstattung. Der ARD-Krisenreporter Christoph Maria Fröhder kennt diese Schwierigkeiten und erzählt in einem Interview von geschmuggeltem Filmmaterial und dem „embeddded journalism“ als moderner Zensur. Mehr
Von Tobias Döring, 24. Juni 2008
Ein afghanischer Journalistik-Student wurde zum Tode verurteilt, weil er einen islamkritischen Text verbreitet hat. Die Lage der Medien in der Region ist auch insgesamt schlecht. Deutsche Projekte stoßen an ihre Grenzen. Mehr
Von Birte Penshorn, 24. Juni 2008
Sierra Leone, Kongo, Tschad, Zimbabwe, Kenia. Fünf unterschiedliche afrikanische Länder – aber alle haben die gleichen Probleme: Journalisten können hier nicht frei arbeiten, nicht über die Wirklichkeit schreiben und werden von der Regierung unterdrückt. Doch Gegenwind kommt nicht nur aus Richtung der Staatsoberhäupter. Mehr
Von Nora Schlüter, 24. Juni 2008
In Krisengebieten wie dem Mittleren Osten wird Journalismus zur kulturellen und ethischen Herausforderung. Alle Betroffenen haben eigene Interessen, eigene Ziele, eigene Überzeugungen. Objektiv zu sein ist schwierig - und manchmal auch lebensgefährlich. Mehr
Erstellt am: 25.06.2008, 20:24 Uhr
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