Geh doch nach Hause, Lukas!
Poldi wechselt – und verschwindet damit hoffentlich aus den (Sport-)Schlagzeilen, die er so lange beherrscht hat. Oder griffen die Medien das Thema nur auf, um sich über die Winterpause zu retten? Medien Monitor räumt den Strafraum von hinten auf...
Am 19. Januar kam sie endlich, die offizielle Bestätigung von Lukas Podolski und dem FC Bayern: Sein Wechsel zum 1. FC Köln ist perfekt, der Kölsche Jung kommt wieder nach Hause. "Endlich", wird sich der gewöhnliche Sportfan gedacht haben, der die Prinzenrolle fast täglich in den Schlagzeilen des Sports sehen, hören und lesen konnte. "Und täglich grüßt der Poldi" wurde fast zu einem Wettbewerb unter Sportjournalisten – wer hat die neueste News am allerschnellsten und kann sie am allerbesten auf der allerersten Seite platzieren?
Damit ist jetzt hoffentlich Schluss, Prinz Poldi soll – wenn dann – nur noch durch Tore auf sich aufmerksam machen. In München hat er das in drei Jahren lediglich ein Dutzend Mal vollbracht, deshalb sei gesagt: Geh doch nach Hause, Lukas! Medien Monitor weiß, warum das für alle Beteiligten das Beste ist...
Lukas, ab nach Hause!
Lukas Podolski ist wegen seiner lockeren Art bei den Fans sehr beliebt, auch wenn seine eloquente Sprechweise nicht selten belächelt wird. Seit über zwei Jahren stellen Fans beharrlich das "Lu Lu Lu, Lukas Podolski"-Lied auf youtube.com und myvideo.de ein, um ihrem Vorbild Tribut zu zollen. Hier ein Beispiel einer Slideshow auf youtube.com:
Text und Audio: Stefan Burkard
Bild: MKBN/Wikimedia Commons
Video: youtube.com

