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Wissenschaftsjournalismus

Die doppelte Krise

Wohin laufen sie denn? Auch im Wissenschaftsjournalismus ist die Krise angekommen. Zeit, sich zu überlegen, wo es in Zukunft hingehen soll - und wie. Auf der Wissenswerten 2009 stehen deshalb Richtungsdiskussionen auf dem Programm.

Überall ist Krise - Zeit, neue Ansätze zu erforschen

Kontakte pflegen, Probleme wälzen, Ansichten austauschen: Seit 2004 treffen sich Deutschlands Wissenschaftsjournalisten in Bremen auf der Wissenswerten zum beruflichen Gruppenkuscheln. Dort diskutieren sie zwei Tage lang, was den Wissenschaftsjournalismus bewegt und was sich im Wissenschaftsjournalismus bewegen muss. Dieses Jahr auf dem Programm: eine doppelte Portion Krise. Das Sparprogramm der Verlage gepaart mit dem Sparprogramm der Anzeigenkunden bedeutet in vielen Redaktionen weniger Personal und härtere Konkurrenz, sowohl um Themen als auch um Stellen. Wer Wirtschaft und Politik mit Forschungsthemen Konkurrenz machen will, muss seine Geschichte besonders gut verkaufen. Und als wäre das nicht schlimm genug, ringen auch die Wissenschaftsjournalisten um einen angemessenen Umgang mit dem Medium Online.

Aber vielleicht hat ja dieses Jahr jemand eine gute Idee? Eine Bestandsaufnahme zwischen kollektivem Wundenlecken und kreativen Lösungsansätzen.

Probleme sind Programm

Von Nora Schlüter, 09. November 2009

Von der Selbstfindung zur Selbsterhaltung: Im diesjährigen Programm geht es nicht mehr darum, tückischen PR-Stunts zu entkommen und fälschende Forscher zu entlarven. Statt dessen suchen alle nach "Wegen aus der Krise" - und nach einer Antwort auf die wachsende Konkurrenz. Mehr

Im Vorstand nichts Neues

Von Nora Schlüter, 09. November 2009

Höhere Preise für die Leser, eine Abgabe für Suchmaschinen-Betreiber und Datenbanken statt Geschichten: Die Zukunftsstrategien des G+J-Vorstandsvorsitzenden Bernd Buchholz stoßen bei den Journalisten nicht auf Gegenliebe. Mehr

Von der Impf- zur Sinnfrage

Von Maike Krause, 09. November 2009

Die Wogen um die Gebärmutterhalskrebs-Impfung haben sich ein wenig geglättet. Mit etwas historischer Distanz stellt sich jetzt die spannende Frage, wie die Wissenschaftsjournalisten eigentlich mit dem Thema umgegangen sind.Die Antworten auf diese Frage liefern Stoff für die nächste Diskussion, nämlich die über Aufgaben und Verantwortung der Wissenschaftsjournalisten. Mehr

Geld und Liebe

Von Maike Krause, Nora Schlüter, 10. November 2009

"Ich kann so nicht arbeiten!" Das scheint das Motto der Beziehung zwischen freien Journalisten und Redakteuren zu sein. Bei Memo dürfen beide Seiten mal ihren Traumpartner vorstellen. Mehr

Über Krisen, Qualität und Networking

Von Maike Krause, 28. November 2009

Was ist im Moment angesagt im Wissenschaftsjournalismus? Wo gibt es Probleme? Was ist auf der Wissenswerte wichtiger: Lernen oder Networken? Diese Fragen hat Memo Franco Zotta gestellt. Mehr

Bild der Petrischale: Phyzome / Wiki Commons

Fotomontage: Nora Schlüter

[Artikel Drucken]Veröffentlicht: 10.11.2009
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