Wer in diesem Bundestagswahlkampf Medienthemen finden will, braucht viel Geduld. Zwischen Wirtschaftskrise und Klimawandel haben Diskussionen über die soziale Absicherung von Kreativen und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wenig Platz. Erst ganz hinten in den Wahlprogrammen äußern sich die Parteien zu ihren Plänen. Medien Monitor erklärt die Ideen und ihre Hintergründe.
Von Christine Elsaeßer, 22. September 2009
Es ist ein Drahtseilakt zwischen Innovation und der Besinnung auf alte Werte. Einerseits will die Union die Presse als Kulturgut bewahren, andererseits neue Entwicklungen fördern - und so der Medienbranche beim großen Geldverdienen helfen. Mehr
Von Christine Elsaeßer, 22. September 2009
In der Medienpolitik bleibt die SPD ihren Grundsätzen treu. Sie will die soziale Absicherung von Künstlern verbessern und die Medienaufsicht bundesweit bündeln. Ihr größtes Projekt: ein Kreativpakt zwischen Politik, Wirtschaft und Künstlern. Mehr
Von Christine Elsaeßer, 22. September 2009
Die FDP hat sich Veränderung auf die Fahnen geschrieben. Zwei große Baustellen der Liberalen sind die Abschaffung der GEZ und die Einschränkung der wirtschaftlichen Beteiligung von Parteien an Medienunternehmen. Mehr
Von Christine Elsaeßer, 22. September 2009
Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Medienlandschaft, an der alle teilhaben können. Sie wollen so die Demokratie stärken. Ihre Mittel: Bürgermedien und Offene Kanäle fördern und die Printmedien vor dem Untergang retten. Mehr
Von Christine Elsaeßer, 22. September 2009
Der Name der Linkspartei ist medienpolitisches Programm: Ein Fair-Work-Siegel für gute Arbeitsbedingungen in der Kreativwirtschaft, mehr Mitbestimmung der Journalisten in den Redaktionen und eine neue Zusammensetzung der Rundfunkräte. Mehr