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Website des Jahres

Der Dank geht an die User

SPOX.com ist derzeit in Deutschland die beliebteste Website in der Kategorie Sport. Das hat die Stimmenauszählung bei der Wahl zur "Website des Jahres 2011" ergeben. Ein überraschender Titel für das kleine Team aus Redakteuren, das hinter diesem ambitionierten Sportportal steckt.

Zum fünften Mal suchte die führende Online Forschungsagentur MetrixLab bereits Deutschlands beste und beliebteste Website. In diesem Jahr nominierte sie dafür 263 Websites in 22 Kategorien. In jeder Kategorie gab es gleich zwei Titel abzuräumen: Den der "Besten Website des Jahres" mit den besten Mittelwerten in Bezug auf Inhalt, Navigation und Design und den "People's Choice Award", für die Website mit den meist erhaltenen Stimmen.

Ein durchaus aussagekräftiger und wertvoller Preis, denn in diesem Jahr machten knapp 175 000 User bei dem Voting mit.

Preis hat SPOX-Team überrascht

SPOX.com wurde zur beliebtesten Sport-Website 2011 gewählt.

So sieht es auch SPOX-Chefredakteur Alexander Marx, der mit seinen Mitstreitern in der Kategorie "Sport" triumphierte. "So oft gewinnt man so einen Preis nicht, deswegen ist er schon etwas Besonderes für uns", sagte der 40-Jährige, ohne einen Hehl daraus zu machen, dass der Gewinn des "People's Choice Awards" eher überraschend kam. "Mit dem Gewinn des Awards konnten wir nicht unbedingt rechnen, weil wir aufgrund des Bekanntheitsgrades von SPOX sicherlich nicht in der Favoritenrolle waren", so Marx.

Doch dem SPOX-Team, das sich vornehmlich aus ehemaligen Sport1-Redakteuren zusammensetzt und in München seinen Sitz hat, war es im Vorfeld gelungen, eine große Anzahl an Stimmen zu mobilisieren. Und so zeigt der Gewinn des Beliebtheitspreises recht deutlich, welche Stellung sich SPOX.com unter den großen Sportportalen erarbeitet hat: finanziell und in der Mannstärke Außenseiter, doch im Bezug auf Konzept, Strategie und User-Gunst führend.

Seit 2007 online

Gründe gibt es mehrere für den rasanten Aufstieg, den das Portal hinter sich gebracht hat. Schon auf den ersten Blick setzt es sich von der Konkurrenz, wie Sport1.de, Kicker.de und Sport.de ab. "Wir sind ein Portal, an dessen Content die User einen großen Anteil haben", erklärt Alexander Marx. Der Lohn: Gut laufende Beiträge werden auf SPOX in einem sechsstelligen Bereich geklickt.

Im Jahr 2007 startete SPOX.com. Es wurde von ehemaligen Sport1.de GF/Managern zusammen mit Premiere und Media Ventures (Ströer) gegründet. Vor allem das Engagement des Pay-TV-Senders Premiere half, dass der Start gelingen konnte. Der Hauptgesellschafter war nämlich damals ohnehin auf der Suche nach einem eigenen Sportportal. Seit Juni 2009 war die Cresces-Gruppe durch die Übernahme der Anteile von Premiere und Ströer Hauptgesellschafter. Kurz vor Weihnachten übernahm dann die englische Perform Group das deutsche Sportportal zu hundert Prozent.

Große Anzahl an Prosumern

Während sich im Hintergrund in den vier Jahren der Existenz also etwas veränderte, setzten die Münchner Journalisten um Chefredakteur Marx auf Kontinuität und Verlässlichkeit. Wer SPOX anklickt, weiß, was er bekommt. "Wir wollen hintergründigen Journalismus bieten, der durch einzelne Formate wie zum Beispiel die ‚Alternative Liste' ruhig auch mal zum Schmunzeln animieren soll", bringt er es auf den Punkt. SPOX informiert nicht nur. Es unterhält den User und schafft ihm damit eine Nähe zu den Superstars, die er sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Dass der User dabei zum Prosumer wird, ist ein Teil der SPOX-Strategie. "Wir wollten von Anfang an User mit ins Boot holen und sie motivieren viel zu schreiben und zu bloggen. Der Plan ist voll aufgegangen", sagt Marx. Das Resultat: Obwohl derzeit nur 15 Redakteure für das Portal arbeiten, besticht es durch eine vielschichtige Berichterstattung, Exklusivität und viel Bewegung auf der Seite. Marx: "Wir kennen unsere eigenen Kapazitäten. Wenn diese erschöpft sind, ist es umso schöner, auf die Hilfe der User zurückgreifen zu können."

SPOX trifft sich regelmäßig mit seinen Usern

Die Redakteure von SPOX bei der täglichen Konferenz.

Damit die Zusammenarbeit mit der mittlerweile großen Gruppe von User-Redakteuren eine gewisse Qualität besitzt und verlässlich ist, trifft sich SPOX mit ihr regelmäßig. Bei den Treffen werden Sichtweisen und Kritik ausgetauscht und an Verbesserungsansätzen gearbeitet. Zudem werden Themen abgesprochen, damit es keine Überschneidungen in der Berichterstattung gibt. Das alles passiert auf Augenhöhe.

Auch hier nimmt SPOX eine Sonderstellung ein. Zwar orientieren sich Marx und Co. durchaus an den Erfordernissen des Marktes und liefern eine gründliche Fußball-Berichterstattung. Doch sie wollen mehr bieten und legten ihren Fokus daher von Anfang an auch auf andere Sportarten. "Wir sind das Sportportal, das am ausgiebigsten und hintergründigsten über US-Sport berichtet. Dazu gehört auch eine Highlight-Berichterstattung in Video-Form", sagt der Chefredakteur.

Viel Fußball und viel US-Sport

Neben Fußball und US-Sport findet auch die Formel 1 nahezu das ganze Jahr über auf SPOX.com statt. Hinzu kommen andere Sportarten, wie z.B. Handball oder Tennis, die von der Größe des Aufwands her Event-abhängig sind. "Über die Handball-EM in Serbien und die Australian Open werden wir im Januar selbstverständlich ausführlich berichten", kündigt Marx an. Ansonsten fahre man keine bestimmte Linie. "In unserem Team arbeiten glücklicherweise Redakteure, die sehr viele Sportarten lieben."

Es ist ein Nährboden dafür, viele Sachen auszuprobieren. Wie zum Beispiel den Fußball-Tag im Ticker, in dem SPOX die neuesten Ereignisse und Gerüchte aus der Welt des Fußballs zusammen trägt. Diesen Ticker probierten die Redakteure zum ersten Mal im Januar 2009 aus, damals war es der letzte Tag in der Winter-Transferperiode. "Der Ticker hat uns damals eine Menge Aufmerksamkeit gebracht. Wir haben dann beschlossen: ,Okay, die Leute mögen das. Das brauchen wir jeden Tag'", sagt Marx. Es entstand ein Angebot, mit dem SPOX unter den Sportportalen ziemlich exklusiv da steht. Der Lohn: Nahezu jeden Tag gibt es Kommentare in einem vierstelligen Bereich.

Chefredakteur Marx hat feste Ziele für 2012

Dieses Beispiel zeigt einerseits, dass es dem SPOX-Team in der Außenseiterrolle durchaus gefällt. Weniger Druck schafft mehr Platz etwas auszuprobieren und damit Gelegenheiten Trends zu setzen. Andererseits zeigt es aber auch, dass der Gewinn des People's Choice Award, objektiv gesehen, doch nicht so überraschend kam. Vielmehr ist der Titel ein Ausdruck von Qualität.

Auf dem Erfolg will sich Alexander Marx jedoch nicht ausruhen und kündigt für das Jahr 2012 an: "Wir wollen weiterhin hochwertige journalistische Berichterstattung bieten und die Interaktivität mit unseren Usern weiter ausbauen."

Text: Jonas Knoop
Fotos: SPOX

Veröffentlicht: 02.01.2012
1 Kommentar
answer #1) Sae homepage - 18.02.2012 - 00:43

in der Tat ein sch ner Aufsatz, mit guten Gedanken, und iwengdrie tr stend ich kannte die Geschichte der beiden nicht, aber habe nach weiterer Lekt re den Eindruck, da es mehr als nur eine Maler-Modell-Beziehung war, und da Ferdinand und Valentine (wenn auch nur Porzellanmalerin) gut zu den K nstlerpaaren gepa t h tten!

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