Attraktivitätsforschung
Vorbilder oder Idole sind mittlerweile meist mediengeprägt und erlangen in kürzester Zeit einen riesigen Bekanntheitsgrad. Unabhängig davon, was ein solch gepushtes Idol vollbracht hat, Aufmerksamkeit bekommt es am Anfang meist nur, wenn es dementsprechend "gut" aussieht. Doch Schönheit an sich ist schlecht messbar und gutes Aussehen liegt noch immer im Auge des Betrachters, doch neigen Wissenschaftler dazu alles in geregelte Muster einzuordnen und klare Definitionen zu finden.
Wissenschaftlich wird so auch nicht die reine Schönheit gemessen, sondern die Attraktivität. Wie anziehend wirkt eine Person auf die andere, auf das eigenen oder andere Geschlecht? Und dann vor allem die Frage, was unterscheidet attraktive und unattraktive Menschen? Wo gibt es verbindende Muster.
Studien auf diesem Gebiet fluten geradezu die medienrelevanten Fachzeitschriften und werden natürlich gerne aufgegriffen. Doch die Ergebnisse sind selten eindeutig oder auch nur vergleichbar. Es kommt darauf an, was genau mit welcher Fragestellung untersucht wurde und davon ist letztendlich abhängig, was wann auf wen attraktiv wirkt.
Der neuronale Zwang zur Mehrheitsmeinung

Attraktivität liegt im Auge des Betrachters? Falsch – jedenfalls nach neusten Ergebnissen aus der Hirnforschung. Demnach feuert das Belohnungszentrum in Hirn, wenn unser eigener Geschmack mit dem der Allgemeinheit übereinstimmt. Soziale Konformität scheint wichtiger zu sein, als die individuelle Meinung. Mehr
Der Einfluss der Farbe
Was Frau trägt, hat anscheinend einen gewichtigen Einfluss auf die Wirkung beim Mann. So bewerteten diese ein und dasselbe Frauenporträt mal besser und mal schlechte, je nach Farbe des Hintergrundes oder der Kleidung. Mehr
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